Norwegen-Wandern mit Kindern

Text: Sigmund Lehner- Weil am Rhein Sept. 2013

Mit Familie & Monowalker unterwegs in der skandinavischen Wildnis

Ein Erfahrungsbericht

Traum & Realität des Familientrekkings

Am Anfang stand ein Traum: die Natur Skandinaviens erleben, mittendrin, zu Fuß, keine Straßen, keine Häuser - einfach in die Wildnis und alles was man braucht ist dabei. Ist ja nicht so, dass wir das als Paar nicht schon erlebt hätten, aber mit kleinen Kindern? Ich wollte nicht wahr haben, dass diese Art des Urlaubens nun vorbei wäre. Also Chariot-Sport-Kinderwagen gekauft, CX 1 und Corsaire 2. Selbstverständlich mit obligatorischem Pferdegeschirr um den Papa davor einzuspannen. Das funktioniert auf breiten und ebenen Forstwegen, auf denen auch Autos fahren können, noch einigermaßen - vielleicht von einem sehr unangenehmen Aufschaukeln mal abgesehen.



Nach dem Motto „Geht nicht gibt’s nicht“ einen Gepäckträger für den Corsaire anfertigen lassen, alles in den Kofferraum geworfen - und los ging es vor 2 Jahren nach Lappland. OK, für anderes Gepäck gab es kaum noch Platz und Wochen im Auto zu verbringen war nicht ganz optimal - aber was tut man nicht alles für einen Traum von Naturnähe mit Kindern. Der reale Live-Härte-Test ging dann nicht ganz so gut aus: auf Wanderwegen wie dem Kungsleden hat das Gespann keine Chance. Ständig musste ich Umwege laufen, noch ständiger blieb die Wagenachse an Steinen hängen.





Fazit: Das Produkt ist in dieser Form und für diesen Einsatzzweck nicht zu gebrauchen. Ein Familien-Wildnis-Aufenthalt rückte in weite Ferne, denn 30 bis 40 kg auf den Rücken zu laden und dann noch von Urlaub zu sprechen, war selbst für uns zu abschreckend.

Von der Suche zur Transportlösung

Zum Glück endet die Geschichte hier nicht. Solche Wünsche haben die interessante Nebenwirkung die Wahrnehmung dauerhaft selektiv zu rastern und weiter suchen zu lassen. Es muss doch was Ziehbares geben, das geländegängig ist und vielleicht nur ein Rad benötigt? Die Suche nach Fahrradanhängern, Lastenkarren etc. brachte mich irgendwann auf den Monowalker. Sofort als ich die Konstruktion sah, war mir klar: das ist es, was ich die ganze Zeit gesucht habe. Damit die Suche von anderen Familienmüttern und -vätern vielleicht etwas schneller und mit etwas höherer Gewissheit („es geht!“) abläuft, haben wir uns entschlossen unsere Erfahrungen hier weiterzugeben.


Gepäck, Reise & Verkehrsmittel

Für den Sommerurlaub 2013 war es dann soweit: 14 Tage im Nationalpark Jotunheimen im „Oppland“ von Norwegen verbringen. Meine Frau trägt die aufs allernotwendigste reduzierte Kleidung (ca. 11 kg, leichtester Trekkingrucksack ever!), die beiden Jungs (3 und 6 Jahre) ihre Kuscheltiere sowie Trinkflaschen und ich ziehe den verbliebenen Rest mit dem Monowalker (Zelt, Essen für 4 Personen und 10 Tage, mobile Küche, Schlafsäcke, Reparaturzeug…). Geplant, getan. Mit dem Auto zum Flughafen nach Frankfurt (im Kofferraum war tatsächlich noch Platz!), für den Flug Gepäck auf 4 Einheiten aufgeteilt (maximal zulässiges Gewicht pro Stück war damit kein Problem): zwei Rücksäcke, der Ortlieb 140 l Sack (natürlich nicht vollgeladen!) und den Monowalker mit Packsack als Lastenkraxe .





Der Walker wurde dann zwar als „Sperrgepäck“ behandelt, wir mussten aber keinen Aufpreis bezahlen. Dann in Oslo in den Zug gestiegen, in Otta auf dem Campingplatz das Wochenende verbracht und Kocher mit umweltverträglichem 4-Takter-Rasenmäher-Benzin von der Tankstelle versorgt und auf den Montag gewartet, um den nur werktags fahrenden Bus nach Lom nehmen zu können. Da von dort zu dieser Jahreszeit wiederum die Busse nur am Wochende (!) nach Spitterstullen fahren, mussten wir uns für 720 Kronen ein Taxi leisten. Dann sind wir ein bisschen gelaufen, in Gjendebu aufs Schiff und am Besegen-Grad vorbei getuckert um dann in Gjendesheim festzustellen, dass ab September gar keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr Richtung Lom/ Vaga/ Otta fahren. Ok, wir hätten mit Bus und Propellerflugzeug direkt nach Oslo zurückfahrfliegen können, aber wir hatten doch schon die Zugtickets und wer fährt schon Bus, wenn er Zug fahren könnte? Also gezwungenermaßen nochmals ein Taxi für 1400 Kronen genommen um dann in Otta zu erfahren, dass unser Zug wegen Gleiswartungsarbeiten nicht verkehrt und ein Busersatzverkehr nach Oslo eingerichtet ist… Außer Hubschrauber und U-Boot haben wir damit fast alle Verkehrsmittel in diesem Urlaub inklusive Monowalker erleben dürfen. Der passt übrigens - komplett aufgebaut - wunderbar unten in die norwegischen Reisebusse. Wer also Busreisen mag…

Wandern mit Monowalker

Ach ja, ein bissl` Wandern war ja noch dazwischen. Für uns begann der Urlaub so richtig in Spitterstullen, im Herzen des Nationalparks Jotunheimen. Ab dort durfte ich den Monowalker ziehen, kein Asphalt, keine Häuser, keine Strom- & Wasserleitungen, ein Millionen-Sterne-Hotel, (Ende August/ Anfang September) kaum Menschen und eineinhalb Tage später kein Handyempfang mehr - was will man(n) mehr?





Gut, so um die 35 kg sind auch gezogen nicht nur ein Vergnügen. Aber da nur ca. die Hälfte auf der Hüfte lastet, irgendwie auch cool. Vor allem, dass es uns gelungen ist, den Widerständen und scheinbaren Unmöglichkeiten (s.o.) ein Schnippchen zu schlagen.

Zunächst dachte ich, wir wären zu viert unterwegs, aber das war ein Irrtum. Der Anhänger lehrte mich schnell, dass er eine eigene Persönlichkeit hat und besondere Aufmerksamkeit möchte. Unmittelbar mit mir verbunden (hatte ihn direkt mit Karabinern am Hüftgurt meines Gregory-Rucksacks befestigt) verlangte er von mir, auch für ihn mitzudenken. So war ich ständig auf der Suche nach der perfekten Linie. Mal zwischen den Steinen - wenn sie direkt links und/oder rechts daneben nicht höher als 17,75 cm waren (hatte irgendwann den MW-Maß-Blick); mal direkt mittig über größere Wracker - wenn Sie keinen steileren Anstieg als 75,15 ° hatten und danach nicht all zu steil und abrupt abfielen. Spaß fast beiseite: die Wege waren wirklich anspruchsvoll und unglaublicher Weise konnte ich den Monowalker über 99 % der Strecke ziehen. Eine Strecke mit sehr engstehenden Felsbrocken ohne Umfahrungsmöglichkeiten im Birkenwald war sehr unangenehm und hinterließ einige Spuren an Alu und Packsack und eine Strecke von ca. 300 m über ein sehr heftiges Geröllfeld machte es nötig mein Anhängsel zu tragen - aber ansonsten ließ sich alles machen: Bäche, Steinfelder, Steigungen und engste Serpentinen stellten für uns beide kein Problem dar. Als ich nach zwei Tagen feststellte, was für ein Vergnügen es ist mit dem Monowalker eine kurze Pause zu machen, sozusagen eine „Brake-Break“ - sensationell. Einfach Schleifbremse ordentlich anziehen und entspannt zurücklehnen.





So konnte ich den hinter mir auch mal belasten, nachdem er so viel von mir -auch geistig - abverlangte. Ja, ich gebe es zu, wir hatten eine zweiseitige Be-„Ziehung“ und ich bin „fremd-gegangen“ - von wegen „Mono“-Walker! Doch ganz ehrlich geschrieben: nach zehn aufregenden, wilden Tagen legte ich ihn ab, lief alleine und befreit durch die Gegend und dachte: Yeah, I’m a Monowalker again!





Wandern mit Familie in der Wildnis

Entgegen zahlreicher Bedenken ging das anspruchsvolle Wandern mit zwei Kindern durch das höchste Gebirge Skandinaviens sehr gut. Klar geht das nicht schnell und man kann auch keine große Strecken pro Tag zurücklegen. Aber was soll‘s, solange man alles dabei hat um langsam zu machen und die Natur um sich herum genießen kann? Für eine Strecke zwischen den Gebirgshütten Spitterstullen und Leirvassbu wird normalerweise ein Tagesmarsch angegeben - wir haben drei Tage benötigt und wunderschöne Wildcampingplätze gefunden. Eine der Voraussetzungen ist, dass man eine ausgeklügelte und konsequent umgesetzte Packliste hat und über eine Transportmöglichkeit verfügt die ca. 40 kg Gepäck zu transportieren. Das ist neben dem Gewicht auch eine Herausforderung bzgl. des Volumens. Mit Ortlieb Big Zip 140 l Tasche und zwei Rucksäcken war das für uns kein Problem. Mein Rucksack (auch eine gute Kinderkraxe wäre denkbar) - den ich gleichzeitig als Zuggeschirr verwendete - hatte mit Isomatten beladen kaum Gewicht und meine Frau hatte den leichtesten Rucksack aller bisheriger Trekkingtouren, der Rest passt auf den Monowalker. Kinder über längere Zeit auf dem Monowalker zu transportieren würde ich - auch aus Sicherheitsgründen - nicht empfehlen. Unser Dreijähriger lief fleißig mit. Förderlich fürs Laufen war, dass die Kinder mitgeholfen haben geeignete neue Übernachtungsplätze zu suchen und sehen konnten, dass die Umgebung das nicht an jeder Stelle ermöglicht. Somit hatten wir Motive vorwärts zu kommen. Auch Rentiere, Bäche, Stöcke, unzählige erfundene Spiele und Zuspruch von Mama waren sicher bewegende Elemente.

Kontakt mit anderen Trekkern war auch spannend. Diesen aufzunehmen ist kein Problem, da man auffällt wie ein bunter Hund und Kommunikationsanlässe bietet. Wir trafen auf den Wegen einige andere Wanderer - meist Norweger - die uns fast immer ansprachen - wegen dem Verrückten, der einen halben schwarzen Sarg auf einem komischen Gefährt durch die Gegend zieht und vor allem wegen der kleinen Kinder im Gebirge. Das scheint doch sehr ungewöhnlich zu sein. Warum eigentlich?





Innovation Monowalker

Zum Menschsein gehört wohl auch etwas zu transportieren. Dank des aufrechten Gangs verfügt unsere Spezies über zwei frei verfügbare Haltevorrichtungen namens Hände. Mit ein wenig Bastelei kann Mensch sich auch Zeug auf den Rücken oder woanders hin schnallen. Mit Stangenschleifen oder Travois lassen sich größere Mengen ziehen. Aber warum, verflixt nochmal, schleppen wir ca. 6.000 Jahre nach Erfindung des Rades unser Gepäck immer noch durch die Gegend? Den Monowalker zu benutzen bedeutet, sich genau darüber zu wundern. Man sollte erlebt haben, was es heißt Wichtiges auch in unwegsamem Gelände mit leistbarem Aufwand transportieren zu können. Für uns bedeutet es, dass ein Traum wahr geworden ist: Ein Wildnis-Trekking-Urlaub mit der Familie in wundervoller Natur. Das wünschen wir auch Ihnen.

Schweiz - Aletschgletscher

Text: Kai Fuchs, Entwickler des Monowalker Wanderanhängers, Juli 2008

Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung- eine Woche soll es nur mit meiner Frau, ohne unsere Kinder in die Schweizer Berge gehen. Wir wollen den Aletschgletscher entlang wandern und uns der Faszination dieses gewaltigen Eisstroms aussetzen. Anschliessend will ich mit meinen beiden Jungs ( 7 und 11 Jahre) mit dem Zug auf der Strecke des Glacier Express von Chur nach Zermatt fahren und Ihnen auf dieser Panoramatour die Schönheit der Berge nahe bringen. In Zermatt wollen wir in die Bergwelt ums Matterhorn herum einzutauchen.





Wir wollen Natur pur erleben, im Zelt schlafen, mit Proviant bestückt abends kochen und unabhängig sein. Meine Frau ist aber nicht in der Lage Ihre Ausrüstung bestehend aus Isomatte, 3-Jahreszeiten Schlafsack, Verpflegung, Wasser und Bekleidung selber zu tragen und macht mir einen genialen Vorschlag:

Schatz, Du trägst alles!“

Dieser Vorschlag hört sich zunächst verrückt an, doch er spornt auch an. Besser vorab das Gehirn malträtieren als später den Rücken mit 28 kg Ausrüstung zu belasten. Schon immer trieb mich der Gedanke, wie man mit einer Familie in alpinen Gebieten tagelang wandern kann ohne auf Berghütten oder Gasthäuser angewiesen zu sein. Manche haben es vorgemacht und sich mit Esel oder Pferd auf den Weg gemacht. Doch dort wo ich wandern möchte, kann ein Esel zum Problem werden. Sobald der Weg verblockt ist, Geröll und Schneefelder überwunden werden müssen oder gar kurze Kletterpassagen eingelegt werden ist das Tier als Begleiter ungeeignet. Den Esel mal eben schultern? Nein – mit Sicherheit nicht ! Mit dem Esel Zug fahren oder nach Korsika oder in die USA fliegen? Nein – auch das nicht.

Der moderne Mensch will den Alltag hinter sich lassen, sich autark fern ab von zivilisatorischen Einflüssen in der Natur bewegen. Wer im Winter reist, kann auf die Pulka (Ausrüstungsschlitten) zurückgreifen und diese mit Schneeschuhen oder Skiern ziehen. Auch kann ein Rudel Huskies -wenn man es beherrscht- von Nutzen sein um die Ausrüstung durch verschneite Wälder zu ziehen. Doch was ist mit Sommer Touren?

Im Alltag schieben wir Kinder im Kinderwagen und ziehen sie in Kinderanhängern hinterm Fahrrad her. Unser mobiles Büro findet im Business Trolley Platz. Der Radreiseanhänger nimmt für Expeditionen Wasser und Ausrüstung auf. Im Supermarkt benutzen wir den Einkaufswagen, im Flughafen den Kofferkuli und Tante Else geht mit ihrem Hacken –Porsche zum Einkaufen.

Doch warum trägt der Mensch noch seine Wanderausrüstung auf dem Rücken anstatt sie hinter sich her zu ziehen? In Harpe Kerkelings sehr schönem Erlebnisbericht über seine Pilgerreise nach Santiago de Compostella klagt dieser immer wieder über seinen schweren Rucksack. Wie ihm geht es wohl so vielen Wanderern und Pilgern.





Nach einwöchiger Bauzeit wurde pünktlich zur Abreise der Prototyp eines einrädrigen Wanderanhängers fertig. Zweirädrige Konstruktionen hatte ich bereits schon einmal im Vorfeld gebaut und getestet und für untauglich befunden. Zwei Räder laufen auf verblockten Wegen schlecht und schränken den Wanderer über das Gurtgeschirr in seinem Bewegungsablauf ein. Ein kurzer Test am Berg hinterm Haus musste genügen und los ging es in die Schweizer Berge. Auf dem Wanderanhänger war nun die gesamte Ausrüstung von meiner Frau und mir in einem Rucksack untergebracht. Aufgeschnallt waren drei Rollen mit den Isomatten und dem Zelt. Sie selbst trug lediglich einen 35 Liter Rucksack mit ihrer Bekleidung. Sollte der Trailer zusammenbrechen, so konnte ich zur Not den Rucksack schultern und ggf. noch bis zur nächsten Bergbahn laufen.

Die Tour am Aletschgletscher wurde zum einmaligen Erlebnis für uns beide. Der Trailer übertraf meine Erwartungen. Von der Bettmeralp liefen wir entlang des Aletschgletscher in Richtung Merjelesee. Das Wandern entlang des Aletschgletscher ist recht entspannend, sodass das ziehen des Gepäcks sehr einfach war. Hier und da gab es verblockte Passagen mit Stufen auf denen sich der Trailer entgegen meiner Erwartungen tadellos ziehen liess. Am Merjelesee fliesst das Wasser zum Aletschgletscher ab und verschwindet am Grund des dort freigelegten Gletscherabbruchs. Der Bach hat am Gletscherabbruch eine türkisblaue Höhle ausgewaschen die glattgewaschen wie ein Riesenkristall ausschaut. Ein Riesenkristall der vergänglich ist. Unser Zelt steht oberhalb des Gletschers von wo wir über den Gletscherstrom über den Konkordiaplatz auf das Eiger-Jungfrau-Mönch Massiv blicken können.





Über Fieschalp laufen wir am nächsten Tag Richtung Bettmersee. Der Trail führt oberhalb des Bettmersees entlang und endet am Fuss einer kleinen Felswand. Ohne Trailer stellt diese kurze Kletterpassage keine Hürde dar. Doch für uns heisst es nun Gepäck vom Trailer abzuschnallen und zu schultern. Ein zweites Mal muss ich laufen um den Trailer kletternd hinauf zu tragen. Diese Situation bewog mich 2009 den Trailer so zu weiter zu entwickeln, dass er auch bequem tragbar ist. Er lässt sich nun in kürzester Zeit in eine echte Lastenkraxe umbauen.Von der Villa Cassel steigen wir ab zum Massatal. Der Weg über den Gibidum Stausee erweist sich als sehr steil und kurvenreich. Der Serpentinenweg lässt sich trotz seiner Steilheit gut mit dem Trailer laufen. Doch eine Bremse fehlt mir hier und so schiebt das Gepäck mich auf nass glitschigen Felsen das ein oder andere mal weiter als gewünscht. Ein Umstand, der technisch 2009 gelöst wurde. Im Anschluss bewegt sich der Weg oberhalb des Massatal nach Ried Mörel. Entlang dieses Wegs wurde ein Wasserrinnen System in hölzernen Röhren und Steinrinnen bis hinunter ins Tal gelegt um die Höfe mit Wasser zu versorgen. Der Weg ist wunderschön und man fühlt sich in ein anderes Jahrhundert versetzt. Erst der Blick ins Rhonetal und auf Brig ruft einem ins Gedächtnis zurück, dass man sich im 20. Jahrhundert befindet und die Zivilisation einen bald wieder einholt.



Schweiz - Bärentrek

Text: Kai Fuchs- Entwickler des Monowalker Wanderanhänger Sommer 2009

Der Trailer ist von Grund auf von mir neu konstruiert worden nun zum „one-4-three“ Trailer mutiert. Mit ihm kann man nun Wandern, Radfahren, Schneeschuhwandern und ihn als Lastenkraxe auf dem Rücken tragen. Der Hinterbau ist gefedert und mit einer Scheibenbremse versehen.

Mit der SBB fahren wir von Zürich nach Meiringen. Der Postbus lässt uns am Eingang zur Rosenlauischlucht raus. Ein kurzer Abstecher in die Rosenlauischlucht lohnt sich dann, wenn man noch nie tosende Wassermassen in einem engen Talschlund gesehen hat. Ansonsten lohnt sich der kostenpflichtige Eintritt nur bedingt.





Der Bärentrek wird als einer der schönsten Wanderwege der Schweizer Alpen beschrieben. Leider verläuft er in weiten Teilen entlang der Postbusstrecke und weiter parallel zur Strecke der Grindelwald- Interlaken Bahnstrecke bzw. zur Jungfraujoch Bahn. Entsprechen stark frequentiert ist der Weg. Parallel zur beschrieben Strecke gibt es aber diverse Wegvarianten. Möchte man dem stärksten Besucherstrom um Grindelwald entfliehen, empfiehlt es sich mit dem Postbus bis zur Grossen Scheidegg zu fahren. Wir querten von dort zur Südseite des Tals, um nun südlich von Grindelwald das Tal des Unteren Grindelwaldgletschers zu queren.

Der Ab- und Aufstieg erfolgte mit dem Trailer über etwa 300 Stufen die es zu überwinden galt. Es stellt sich die Frage, was einfacher ist .... 30 kg Gepäck auf dem Rücken tragend die Stufen hinab und hinauf zu tragen oder wie geschehen mit dem Trailer die Stufen zu überwinden. Angesichts der Tatsache, dass ich gänzlich untrainiert zu dieser Wanderung aufgebrochen bin, klappte der Abstieg wunderbar und der Aufstieg war mal wieder ein Beweis für mich, dass es für den Wanderanhänger fast keine Grenzen gibt. Er liess sich alle Stufen hinauf ziehen.





Da wir wieder unsere gesamte Zeltausrüstung samt Verpflegung dabei hatten, stand es uns frei die Etappen nach Lust und Laune zu gestalten. Die Big Zip Tasche von Ortlieb fasste zwei Schlafsäcke von Exped, zwei Downmats (Exped), unser Hilleberg Zelt, den Kocher ( MSR), Edelstahl Kochgeschirr, Bekleidung, Verpflegung für 5 Tage, eine Video Kamera und einen leeren Wassersack. Dieser konnte bei Bedarf mit 5 Litern Wasser gefüllt werden und wurde oben auf die Tasche aufgeschnallt.

Grindelwald scheint nicht nur Wanderer und Spaziergänger aus aller Herren Länder anzuziehen, sondern auch Basejumper. Stolperte man nicht gerade über Wanderer, so fielen Basejumper aus dem Himmel. Diese werden mit Hubschraubern entweder auf ein Plateau am Eiger befördert oder sie springen direkt aus dem Helikopter in die Tiefe. Mit ihren Batwing Anzügen fliegen sie den Talverlauf entlang auf Grindelwald zu, um kurz vorm Boden den Paragliding Fallschirm zu ziehen. Der Adrenalinkick sei ihnen gegönnt, doch stört mich in dieser grandiosen Landschaft der permanente Rotorenlärm.





An der Station Eigergletscher angelangt, besteigen wir die Eigergletscherbahn um uns zum Jungfraujoch hinauf zu befördern. Technisch ist der Bau der Bahnstrecke zum Jungfraujoch eine Meisterleistung die schon 1896 vollbracht wurde.

Vom Jungfraujoch blickt man zur einen Seite hinab zum Aletschgletscher bis zum Matterhorn. Von diesem Punkt aus kann man über den Konkordiaplatz auf dem Aletschgletscher bis zu dessen Ende laufen. Ein Wunsch, der im nächsten Jahr in Erfüllung gehen soll.

Am Abend nächtigen wir unterhalb der Station Eigergletscher und können vom Schlafsack aus das kalben der Gletscher beobachten. Von Zeit zu Zeit stürzen Eismassen zu Tal. Das Aufschlagen des Eis auf dem Fels kommt zeitverzögert bei uns an und klingt wie Unwetter Grollen. So imposant dieses Naturschauspiel ist, so erinnert es uns daran, dass die Erderwärmung fortschreitet und scheinbar nicht aufzuhalten ist.





Aufgrund eines Wetterumschwungs mussten wir unsere Tour im Lauterbach Tal unterhalb des Lauterbach Wasserfalls beenden. Doch für mich war diese Tour ein Härtetest für den Wanderanhänger, den dieser mit Bravour bestanden hat.


 

Schweiz - Aletschgletscher mit Kindern

Wenn der Sohn groß genug ist auch einen Monowalker zu ziehen, ist es an der Zeit mit der ganzen Familie in die Alpen zu ziehen. So wird der Vater entlastet und das Gepäck der 4-köpfigen Familie passt in zwei Wanderanhänger. Mit welchem Hotspot lockt man Halbwüchsige ? Angesichts der Erderwärmung, dachten wir uns unseren Söhnen Tim und Tom den Aletschgletscher zu zeigen, da er flächenmässig der grösste und längste Gletscher der Alpen ist und auch vom Abschmelzen bedroht ist. Zudem wollten wir uns mit den Jungs in ein Gebiet wagen, welches wir kannten und die Länge der Strecke und Wegbeschaffenheit abschätzen konnten.





Den Aufstieg versüßten wir uns indem wir vom Rhonetal mit der Gondel zur Fiescheralp hochfuhren und dort auf die Eggisbahn wechselten. Man wird zwar etwas komisch in der Gondel angeschaut, wenn man mit zwei Monowalkern hochfährt, doch das war ich ja schon gewohnt. Nicht bekannt war mir jedoch der Weg vom Eggishorn runter zum Merjelesee. Das Eggishorn stellte sich als Felstrümmerberg heraus mit Felsblöcken von ½ bis 2 Kubikmeter Größe. Kurz kamen mir Zweifel, ob wir mit unseren Monowalkern hier nicht an unsere Grenzen bereits zu Anfang stoßen würden. Also los. Wie sich herausstellte, lief der Monowalker immer brav hinter uns her, auch wenn es hier und da ein paar steilere Felsstufen rauf oder runter ging.





Für die Kinder war durch diesen Abstieg schon mal direkt die Lust am maulen genommen, da das verblockte Terrain ihre volle Aufmerksamkeit brauchte. Zum anderen wussten wir, dass das atemberaubende Panorama des Aletschgletschers zum Greifen nahe war. Der dem Merjelesee zugewandte seitliche Abbruch des Aletschgletschers sollte unser Tagesziel sein, denn dort hat man einen imposanten Blick auf die volle Höhe oder sollte ich besser sagen Tiefe oder Dicke des Gletschereises.

Unser Lager schlugen wir direkt am Gletscherrand auf. Von dieser Stelle kann man zum einen zum Gletscherboden und zum anderen mit etwas klettern den Aletschgletscher vom Konkordiaplatz bis zum Abbruch ins Massatal einsehen.





Der Abendspaziergang führte also zum Gletscherboden. Seit unserem letzten Besuch, meinen wir, dass der Gletscher seitlich um 5 -10 m zurückgegangen/ schmaler geworden ist. Kann mich auch täuschen. Hier kann man den Kindern anschaulich zeigen, wie der enorme Druck des Gletschers und das unter ihm eingeschlossene Gestein und Sand den Fels glatt geschmirgelt hat. Am Grund des Gletschers kommt man sich selber winzig vor, denn der Gletscher ragt über einem zig Meter empor. Toll ist es in die smaragdblauen ausgewaschenen Höhlen zu schauen, die sich am Rand des Gletschers gebildet haben. Für Kinder/ Jugendliche ist dies Erdkunde Unterricht in der Praxis. Eine solche Exkursion lässt Kinder viel leichter verstehen, was es mit der Erderwärmung auf sich hat, was Gletscher überhaupt sind und wie sich Gletscher zurück ziehen. Auch bekommt man so mal eine Vorstellung was es heißt „ Europa war in der Eiszeit mit Gletschern überzogen“. Hautnah bekommt man auch die Kälte des Gletschers zu spüren – schliesslich befindet man sich an einem riesigen Eiswürfel.





Eingemummelt in warme Schlafsäcke konnten wir die Stille der Natur genießen. Am nächsten Morgen kletterten wir auf eine Felsspitze oberhalb des Aletschgletschers, von der wir einen Panoramablick auf Eiger, Jungfrau, Mönch im Norden und Matterhorn im Süden genießen konnten. Mehr Superlative der Alpen auf einen Blick kann man sonst wohl nirgendwo so leicht erhaschen.





Unsere Wanderung führte uns weiter am Gletscher entlang, wobei das walisische Schwarznasenschaf immer wieder die Kinder begeisterte. Kleine Herden dieser sehr schön anzusehenden Schafsorte grasen in dieser Region.

Wer die Wanderung weiter Richtung Süden fortsetzen will, kann die 2008 errichtete Hängebrücke überm Massatal queren. Der Weg führt weiter zur Belalp, von wo man mit dem Postbus ins Rhonetal wieder abfahren kann.

Schweiz - Matterhorn

Meinen Kindern wollte ich die Alpen vom Zug aus zeigen. Die Schweiz verfügt über atemberaubend schöne Strecken durch die Bergwelt. Die Fahrt sollte mit dem Glacier Express von Chur nach Zermatt führen. Man kann die Fahrt schon in Davos oder St. Moritz beginnen, doch für meinen Zeitplan reichte als Start die Stadt Chur.

Angesichts horrender Platzreservierungsgebühren und Zugbindung entschied ich mich, nicht den Glacier Express zu buchen. Auf derselben Strecke verkehren mehrmals täglich Nahverkehrszüge. Diese verkehren jedoch nicht durchgehend auf der gesamten Strecke. Doch zwei oder dreimal umsteigen oder die Fahrt für eine Wanderung unterbrechen schadet nicht.





Im Laufe der Reise stellten wir zudem fest, dass die Wahl des Nahverkehrszug die beste Wahl war. Denn dieser war, im Gegensatz zum Glacier Express meist nur mässig besetzt, sodass wir je nach Panoramaansicht von einer Fensterseite zur anderen wechseln konnten. Dagegen waren die Reisenden im Glacier Express, dem wir zweimal begegneten aufgrund der Reservierung und des Andrangs an ihre Plätze gebunden.

Die Fahrt führt zunächst entlang des Vorderrheins durch wilde Schluchten. Dann durch den Furka Tunnel ins Rhonetal. Schon bei der Zugfahrt machte sich der Wanderanhänger positiv bemerkbar, denn beim Umsteigen war es enorm komfortabel mit diesem die Treppen zu den Bahnhofsunterführungen hinunter zu laufen und wieder hinauf zu steigen zum Bahnsteig. Das montierte 20“ Rad erwies sich als perfekte Wahl. Noch nie war es so einfach mit schwerem Gepäck den Bahnsteig zu wechseln. Kein mühsames heben und zerren mehr. Selbst der Einstieg in den Zug erfolgte rollend.

Wir unterbrachen die Fahrt in Brig um einen Badetag mit Übernachtung im Briger Bad zu verbringen. Dies Thermalbad verfügt über Wasserrutschen, Whirlpools und einen recht netten Campingplatz. Meine Jungs kamen auf ihre Kosten.

Meine Frau meinte immer:“ Wo willst Du bitte in Zermatt übernachten. Dies ist einer der teuersten Orte der Schweiz“. Recht hat sie.....aber es ist auch ein Bergsteiger Eldorado. Denn das Matterhorn zieht hunderte von Bergsteigern aus der ganzen Welt an.

Diese finden auf dem Campingplatz direkt neben dem Bahnhof einen Platz für ihr Zelt. Zermatt ist zwar autofrei, aber der Campingplatz deswegen nicht gerade leise. Morgens schnurren die Elektro Lieferwagen am Ohr vorbei und entladen aus den eintreffenden Güterzügen die Ware für den Ort. Ohrstöpsel sind hier anzuraten.





Mit der Junior Karte der SBB ( Schweizer Bahn) fahren Kinder in Begleitung Erwachsener kostenlos mit der Bahn, in Postbussen, mit Schiffen auf Schweizer Seen und in der Sommer Saison auch in den meisten Bergbahnen. So konnten wir bequem von Zermatt startend mit der Gornergratbahn auf 2800 m hinauf fahren und entlang des Gornergrat Gletschers wieder nach Zermatt hinab laufen. Auf der Wanderung vom kleinen Matterhorn ( Mittel-station) über den Schwarzsee, hinab nach Zermatt luden Steinhalden zum Steinmännchen bauen und zum Steine sammeln ein.

Manch Vater hätte nun abgewunken, die gesammelten Steine im Rucksack für die Kinder mitzuschleppen. Mit meinem Wanderanhänger war dies nun kein Problem mehr „Jungs, Steine die ihr schön findet, könnt ihr im Anhänger verstauen. Drei oder vier Kilo mehr machen mir nichts aus. Mit dem Wanderanhänger durchquerte ich locker die Steinschuttwüste zwischen kleinem Matterhorn und Schwarzsee im Angesicht des Matterhorns. Im Rucksack rumpelten die Steine. Als der Jüngste mal nicht mehr konnte, legte er sich auf den Rucksack und wurde von mir gezogen. Hier machte sich nun der Unterschied zwischen statisch mittig fixiertem Gewicht bemerkbar und beweglichem, zappeligen Gewicht. Der Kindertransport gestaltet sich also nicht als einfach. Aber es ging. Spät am Abend erreichten wir Zermatt und wurden mit einem Blick auf das Matterhorn belohnt, welches im orangeroten Alpenglühen allmählich im nächtlichen Himmel verschwand


Patagonien - zum Cerro Torre

Im Frühjahr 2012 haben wir (Dirk Hauck und Hans Jürgen Müller, beide aus Mainz) uns für eine Reise nach Patagonien entschieden. Nach verschiedenen Trekkingtouren im Himalaya haben wir uns diesmal Südamerika (Patagonien) als unser Reiseziel ausgesucht. Da es in Südamerika leider keine Träger (Sherpas) zum Tragen unserer Lasten gibt, - nicht wie im Himalaya -, haben wir uns nach einem geeigneten Hilfsgerät umgesehen. Schnell fanden wir auf der Internetseite www.monwalker.com das für uns optimal geeignete Gerät, um unsere komplette Ausrüstung (Zelt, Verpflegung, Kocher, Kleidung, Schlafsäcke etc.) vernünftig transportieren zu können.



Nach einem Test im Oktober 2012 im Schwarzwald haben wir uns direkt für den Monowalker entschieden. Am 15. Februar 2013 ging es schließlich für 4 Wochen los. Vom Flughafen Frankfurt am Main ging es über Sao Paulo (Brasilien) weiter über Santiago de Chile (Chile) weiter nach Punta Arenas in den Süden Patagoniens. Für den Flug von Frankfurt nach Punta Arenas mussten wir insgesamt 210,00 Euro an Zusatzkosten für die zwei Monowalker bezahlen. Hilfreich war hier sicherlich das geringe Gewicht und die relativ kleine Verpackung, da wir die Trailer in einer Tasche zusammen verstaut haben, die wir uns extra hierfür anfertigen ließen. Hier ist es jedoch ratsam sich rechtzeitig bei der jeweiligen Fluggesellschaft nach den Kosten und den verschiedenen Tarifen zu erkundigen. Was in unserem Fall nicht ganz einfach war, da wir mit drei verschiedenen Fluggesellschaften unseren Trip nach Südamerika gebucht hatten. ( Lufthansa, TAM und LAN )



Punta Arenas ist Hauptstadt der chilenischen Region XII Region de Magellanes y de la Antartica Chilena und ist mit ca. 120.00 Einwohnern die größte Stadt im chilenischen Südpatagonien. Gleichzeitig ist sie Ausgangspunkt für die Trekkingtouren zum Nationalpark Torres del Paine. Bereits am ersten Tag wurden wir von dem berüchtigten Wind in Patagonien empfangen. Wind ist das Markenzeichen Patagoniens, er weht ständig und sehr kräftig und ist dazu auch noch sehr böig. Mit über 100 km/h fegte er durch die Stadt und wir hatten am ersten Tag den richtigen Eindruck für unsere Reise bekommen.



Der Circuito - Patagoniens berühmteste Trekkingtour im Nationalpark Torres del Paine bietet von allem etwas. Senkrechte Felsnadeln, riesige Gletscherzungen, Regenwald, Halbwüste, türkisgrüne Seen und schäumende Wasserfälle, der landschaftlichen Vielfalt sind im Nationalpark Torres del Paine keine Grenzen gesetzt. Unser Ausgangspunkt für die Umrundung des Torres del Paine war die Guarderia Laguna Amarga. Nachdem wir unsere Ortliebtaschen auf dem Monowalker verstaut hatten, ging es über grasige Hänge und durch blühende Wiesen sanft in die Höhe. Nach ca. 2 Stunden blickt man in das Tal des Rio Paine bevor man nach weiteren 2 Stunden das Campamento Seron erreicht. Von hier geht es in ständigem Auf und Ab über das Refugio Dickenson weiter zum Campamento Los Perros - unserem Ziel am dritten Tag unserer Tour.



Schnell waren wir mit unserem Monowalker die Attraktion auf der Trekkingroute und insbesondere auf den Campingplätzen wollte jeder einmal den Monowalker ausprobieren. Am vierten Tag hatten wir die „Königsetappe“ unserer Trekkingtour vor uns. Die Tour vom Campamento Los Perros zum Campamento Paso ist wegen der Länge und Ausgesetztheit gegenüber den Elementen der Natur nur bei gutem Wetter zu empfehlen. Bereits in der Nacht hat es angefangen stark zu regnen. Nachdem wir unsere Sachen bei strömenden Regen eingepackt hatten, ging es zunehmend durch sumpfiges Gelände. Danach ging es dem Rio de los Perros folgend leicht bergauf. Oberhalb der Waldgrenze wurde der Weg immer steiler und der heftig blasende Wind sowie der ständige Regen machten den Aufstieg durch die trostlosen Schotter- und Geröllfelder nicht unbedingt zu einem Vergnügen.





Oben angelangt hat man auf dem Paso John Garner bei gutem Wetter einen herrlichen Blick auf die Eismassen des Grey-Gletschers. Doch dieses Glück hatten wir an diesem Tag leider nicht.





Auf dem Pass bei leichtem Eis- und Nieselregen angelangt hatten wir alle Mühe unser Gleichgewicht zu halten und nicht von dem starken Wind umgeweht zu werden. Der Abstieg vom Pass war äußerst steil und schlüpfrig. Hier hat uns der Monowalker mit seinen sehr guten Bremsen wertvolle Unterstützung geleistet. Nach knapp 12 Stunden Gehzeit hatten wir schließlich unser Ziel erreicht.



Am nächsten Tag auf dem Weg zum Refugio Grey hatten wir einen phantastischen Blick auf den Glacier Grey, der ca. 28 km lang und eine Fläche von ca. 270 km2 bedeckt.



Über das Refugio Grey ging es weiter auf dem berühmten „W“ zur Hosteria Las Torres und zum Ausgangspunkt unserer ersten Trekkingtour. Nach den ersten Regentagen hatten wir nun ausgesprochen schönes Wetter erwischt und konnten so die ganze Bergwelt und insbesondere die „Drei Zinnen“ Patagoniens in seiner ganzen Pracht erleben. Insbesondere die Tour zum Mirador Torres, der sicherlich schönste Punkt unter den steilwandigen Gipfeln der berühmtesten Berge Südamerikas ist eine Reise wert. Doch nach 11 Tagen hieß es leider vom Nationalpark Torres del Paine Abschied nehmen.



Über Puerto Natales ging es weiter über die Grenze nach Argentinien nach El Galafate. El Galafate ist Ausgangspunkt zu dem berühmten Perito Moreno Gletscher. Der Gletscher gehört heute zu den größten Touristenattraktionen Argentiniens und ist ca. 30 km lang und bedeckt eine Fläche von ca. 250 km2. Bei strahlend blauem Himmel konnten wir den Gletscher besuchen, was für uns beide sicherlich auf all unseren bisherigen Reisen ein absolutes Highlight war. Den ganzen Tag standen wir vor der riesigen ca. 55 - 70 m über der Wasserlinie hohen und ca. 2,5 km breiten Kalbungsfront des riesigen Gletschers. Über 2 m pro Tag bewegt sich der Gletscher in Richtung des Lago Argentino, ständig brechen riesige Eisblöcke mit lautem Getöse in den See. Es ist ein einmaliges Naturschauspiel und unvergleichbar.



Nachdem wir einige Tage zur Entspannung genossen hatten, ging es auf unserer Reise weiter nach El Chalten zu unserer nächsten Trekkingtour zum berühmten Cerro Torre und Cerro Fritz Roy.



Der Cerro Torre (spanisch: Turm Berg) ist ein 3.128 Meter hoher Granitberg, der sich im Campo de Hielo Sur an der argentinisch-chilenischen Grenze befindet, etwa 50 km nördlich des bekannten Nationalparks Torres del Paine. Der Cerro Torre ist aufgrund seiner steil aufragenden, glatten Granitwände und der extrem widrigen Wetterbedingungen nur sehr schwer zu besteigen und gilt daher unter Bergsteigern als einer der schwierigsten und zugleich schönsten Gipfeln der Welt. Unbestrittener König über der patagonischen Pampa ist jedoch der Cerro Fritz Roy.



Der 3406 m hohe Granitberg bedeutet in der Sprache der Ureinwohner, der Tehuelche-Indianer „Rauchender Berg“. Aufgrund seiner Form und der extremen, unberechenbaren Wetterverhältnisse gilt der Cerro Fritz Roy auch heute noch als extrem schwer zu besteigen. Von El Chalten starteten wir unsere nächste Trekkingtour, die uns zuerst zum Campamento Agostini brachte. Hier hatten wir insbesondere in den frühen Morgenstunden einen herrlichen Blick über die Laguna Torre auf den grandiosen Cerro Torre.



Vom Campamento Agostini ging es weiter, an der Laguna Hija und Laguna Madre vorbei zum Campamento Poincenot. Gegen Abend zeigte sich auch der Fritz Roy in seiner ganzen Pracht. Wir hatten ausgesprochenes Glück, denn nach dem Torres del Paine und Cerro Torre konnten wir schließlich auch noch den Cerro Fritz Roy bewundern. Doch leider war es mit dem schönen Wetter schnell vorbei. Nach einigen Regentagen entschlossen wir uns die Trekkingtour im Nationalpark des Fritz Roy abzubrechen.



Von El Chalten aus konnten wir schließlich noch einige kleine Tagestouren unternehmen. Doch auch hier hieß es bald Abschied nehmen. Schnell waren unsere vier Wochen vorbei und damit auch unsere Trekkingtour im Süden Patagoniens. Für uns beide war dies ein unvergessliches Abenteuer mit beeindruckenden Momenten.

Die Rückgewinnung der Lebensfreude

Die Rückgewinnung der Lebensfreude! Text: Paul Lewis – Great Britain/ Schweiz Obwohl ich eigentlich nicht sehr emotional bin, muss ich zugeben, dass ich ein wenig Herzschmerz bekommen, wenn ich daran denke, dass ich dieses Set nun zurückgeben muss, nachdem ich es ausprobieren konnte. Auf eine komische Art und Weise hänge ich nun nämlich ein bisschen daran. Ich fühlte mich merkwürdig hingezogen zu ihm und ich habe ihm den Namen „Wilbert“ gegeben, in Anbetracht der Tatsache, ihn als zuverlässigen und unterstützenden Gefährten auf meinen Reisen bei mir zu haben. Schon mal vorweg genommen: aus rein objektiver Sicht erreicht der Monowalker 4,5 von 5 Punkten – aus rein persönlicher Sichtweise ist er für mich eine Verlängerung des Lebensgenuss. Das Draußen sein nahm immer einen wichtigen Platz in meinem bisherigen Leben ein, sowohl in beruflicher als auch privater Hinsicht. Wenn Sie diesen Text lesen, werden Sie wohl zu denen gehören die wissen, welchen berauschenden Effekt die Natur haben kann, sodass alle anderen Aspekte des Lebens und Alltags in den Hintergrund rücken. Unter diesem Blickwinkel, fühlte ich mein Leben die letzten Jahre den Bach hinabgehen. Viele der schweren Knie, Hals und Rückenverletzungen die ich mir im Militärdienst, beim Rugby spielen und Motorrad fahren zugezogen, hätten mich vielleicht später auch im Alter als altersbedingte Krankheiten eingeholt, doch sie trafen mich früher als gedacht. Als Folge dieser Verletzungen kann ich die drei Disziplinen die das Laufen für mich ausmachen – Entfernung zurücklegen, Gewicht tragen und unwegsames Gelände durchqueren - nur sehr eingeschränkt ausüben. Diese Beschneidung minderte meinen Spaß am Leben beträchtlich. Trotz allem wollte ich, auf die 50 Jahre zugehend ein neues Projekt in Angriff nehmen: 12-16.000 km zu Fuß laufen, um Geld für eine Schule in Kenia zu sammeln. Konnte ich das unter den gegebenen Umständen schaffen? Im Laufe der Jahre beim Militär und auf Touren in der Wildnis habe ich für mich Ausrüstungslisten erstellt: 1-2 Tage unterwegs =18kg Ausrüstung; 3-5 Tage = 25kg; 6-10 Tage = 32kg; 10 Tage + = 36kg – alle Gewichte exklusive Wasservorrat . Für die wilderen Gegenden dieser Erde rechne ich jeweils noch 2.5 kg hinzu. Leider kam ich die letzten Jahre über die „2-3 Tage“ Ausrüstung gewichtsmäßig nicht hinaus, da mich die Verletzungen zu sehr behinderten. Für meinen „ Kenia Schulprojekt“ Lauf vermutete ich, dass ich noch 4 kg an technischer Ausrüstung hinzu addieren könnte, um von unterwegs z.B. zu bloggen. Realistisch war ich somit mit einem Gewicht von 42-45 kg konfrontiert. In meiner derzeitigen und unabänderlichen physischen Verfassung, ist ein solches Gewicht in einem Rucksack über 25-40 km am Tag getragen, über Tage und Wochen undenkbar. Die Gesetze der Physik sind nicht auszuhebeln und das Gewicht des Rucksacks plus das eigene Gewicht lasten auf den Knien, den Schultern, dem Nacken, Rücken und auf den Hüften. Für mich bedeuten diese Belastungen echte Schmerzen. Als begeisterter Leser der „Scott und Shackelton Expedition“ die ihre Ausrüstung selber zogen, wurde mir klar, dass Lasten „ziehen“ vielleicht eine für mich mögliche Option war. Ich fing an in Erwägung zu ziehen, eine Art Pulka auf Räder zu setzen. Dann kam ich auf die Idee mir einen Kinder Fahrradanhänger umzubauen. Bei meinen Recherchen stieß ich auch auf (zweirädrige) Trekking Trailer Designs ( alles Eigenbauten) , welche bereits bei Touren in Kanada, USA und Australien zum Einsatz kamen. Ich stieß zudem auf den “Wheelie” von Radical Designs aus den Niederlanden und den “Carrix” aus der Schweiz. Obwohl dies brauchbare Produkte sind, kamen sie für meine Zwecke aus verschiedensten Gründen nicht in Frage. Irgendwann stieß ich auf die Webseite von Kai Fuchs ( www.monowalker.com) auf der er seinen Monowalker vorstellt. Wie es der Zufall so will, arbeitet er als Produktmanager in der Fahrradbranche nur 15 min. von mir entfernt. ( Anm.: ich lebe derzeit in der Schweiz) Ich wurde überzeugt von Kai`s sehr professionell aufgemachter Webseite und war mehr als beeindruckt von seiner Video Präsentation, wo man den Monowalker in Aktion sehen kann. Nachdem ich Kai kontaktiert hatte lud er mich ein vorbei zu kommen und den Monowalker Wanderanhänger auszuleihen. Wenn man sich die Produkt Präsentation auf der Webseite vor Augen führt, sind die Erwartungen bei einem Besuch sehr hoch – aber ich wurde nicht enttäuscht. Der erste Eindruck: die Maschine steht dar als schlichter Ausdruck von Qualität. In ihr vereinen sich die Schönheit des lackierten Eschenholz Rahmens (hergestellt bei einer Schweizer Schlitten Manufaktur) mit high-end Fahrradkomponenten und Bergsteiger Ausrüstung. Man könnte auch meinen, dass es ein Möbelobjekt in einer Yuppi Loft ist. Auf den zweiten Blick entpuppt es sich als „umgedrehte“ Schubkarre und zeigt das „wahre Gesicht“. Der Monowalker kommt mit einem Rucksack ähnlichen Tragesystem daher, auch hier in hervorragender Qualität gefertigt, an dessen Hüftgurt zwei Karabiner hängen. Kai forderte mich auf das Tragesystem anzuziehen, während er den Monowalker mit der riesigen Ortlieb Tasche bestückte. Er demonstrierte, wie man den Monowalker an den Karabiner ankuppelt – eine eigentlich einfache Aufgabe, wenn man weiß wie – und sagte: „ o.k. los geht’s“. Mit der Gewichtverteilung – zu 50% auf dem Hinterrad und den drei Kontaktpunkten ( rechts und links der Hüfte plus das Rad) fühlt sich der Monowalker auf der Hüfte wunderbar stabilisiert an und es bedarf ziemlicher Anstrengung um ihn aus dem Gleichgewicht zu bekommen. Jeder kann bestätigen, dass das Hochstemmen eines 40 kg schweren Rucksacks auf den Rücken, direkt die Freuden am bevorstehenden Ereignis erstickt und das bevorstehende Vorhaben in Frage stellt. Mit dem angeschnallten Monowalker, fühlt sich das Gewicht auf den Hüften nicht mehr als Last an, sondern reflektiert ein sattes Gefühl von Stabilität. Kai sagt, dass das Gewicht zu 50% auf der Hüfte und zu 50% auf dem Hinterrad liegt. Ich sehe aber keinen Grund, warum bei geschicktem Packen nicht mehr Gewicht sogar auf dem Hinterrad lastet. Während meines Versuchs, bei dem ich 32 kg geladen hatte, packte ich die schwersten Dinge, inklusive 4 Liter Wasser an das dem Rad zugewandten Taschenende. Dann stellte ich das Rad auf eine Waage und las 28.5 kg ab. Und als ich mich nun selbst mit angeschnalltem Monowalker auf die Waage stellte und mein zuvor ermitteltes Körpergewicht vom nun abzulesenden Gewicht abzog, kam ich auf 10 kg……hmmm…das sind zusammen 38.5 kg !? ( ah ja, 7 kg wiegt ja der Trailer) Also, nach meinem persönlichen Test liegt die Gewichtsverteilung bei 75% zu 25% zwischen Rad und mir als Lastesel. Es geht los und es scheint als ob man überhaupt keinen Widerstand spürt; das Laufen auf ebenem Grund fühlt sich natürlich und mühelos an. Mit etwas Beschleunigung beim Gehen nimmt man dem Monowalker ein leichtes Aufschwingen und man sieht sich geneigt, die Arme von den Griffen zu lassen. Eine scharfe Kurve nehmen, ist natürlich etwas heikel, da der Wendekreis dem der Länge des Trailers entspricht, aber mit ein paar Versuchen gewöhnt man sich hieran auch. Meine erste Begegnung mit einem Hindernis war ein abgeschlossenes Gatter. Also – den Monowalker abschnallen, ihn gegen das Gatter lehnen, selber rüber steigen und den Rahmen des Trailers über dessen mittleren Schwerpunkt rüber kippen. Haben Sie jemals darüber nachgedacht einen 40 kg Rucksack über ein Gatter zu heben ? Bergauf lässt die Schwerkraft grüßen doch der Trailer läuft hinter einem her wie ein trainierter Hund. Die Eschengriffe mutieren hierbei zu besseren Handablagen und als Nebeneffekt unterbindet die aufgelegte Hand leichtes Aufschwingen. Es muß einem klar sein dass das ziehen des Trailers bergauf, ähnlich wie das Tragen bergauf gegen die Schwerkraft erfolgt. Auch mit dem Monowalker kann man nicht die Newtonschen Gesetze außer Kraft setzen. Jedoch sind beim Monowalker Schultern und Nacken unbelastet und der Zug des Trailers erfolgt über die Hüfte, mit Hilfe der Hände wenn nötig. Wenn Sie jedoch ein Verschnaufpause mit einem Rucksack machen wollen, so tragen Sie auch beim Stopp das Gewicht des Rucksacks ( außer Sie setzen sich mit dem Rucksack hin….aber dann müssen Sie auch mit vollem Gewicht wieder aufstehen) Anders verhält es sich jedoch bei einer Pause mit dem Monowalker, da das meiste Gewicht auf dem Hinterrad lastet, ist ein Stillstand fast pure Entspannung. Um sich nicht wieder bergab ziehen zu lassen, ziehen Sie einfach die Scheibenbremse indem Sie den Hebel am linken Griff zu sich hinziehen. Der Vorteil für Sie bergauf liegt im Komfort des nicht-mehr-tragen, sondern nur-noch-ziehen müssen und entspannten Pausieren. Bergab laufen ist für jeden mit Knie Problemen ein Albtraum und hier kommt der Monowalker und die Avid Scheibenbremse voll zur Geltung. Mit einem vollbeladenen Rucksack wird jeder Schritt im Gelände bergab zu einem Balance Akt und jeder Muskel, jedes Band muss die kinetische Energie, die bei jedem Schritt einwirkt, auffangen. Das ist schlicht und ergreifend schädlich, speziell für die Knie, Hüfte und den unteren Rücken. Nutzen Sie hingegen am Monowalker die Bremse, so hindert diese den Monowalker daran Sie bergab zu drücken. Ziehen Sie diese nur leicht, so bremst sie die Last ab und ermöglicht ein sicheres Laufen bergab. Ziehen Sie sie voll an, so wird das Hinterrad zum Anker und ermöglicht ein hinein-lehnen in den Monowalker während einer Pause. Wagen Sie sich in unwegsames Gelände, so kommt der BMX Reifen und die Federung zur Geltung. Man kann den Trailer über Fußball große Steine oder Treppenstufen den ganzen Tag rollen lassen, wobei einen der Trailer nicht ständig in die Hüften stößt. Der Schwalbe MoeJoe Reifen und die 20“ Radgröße (ein echter Vorteil gegenüber anderen auf dem Markt befindlichen Modellen) überwinden auf Trails jedes Hindernis. O.k. die Bereiche die verblockter und steiler sind, lassen sich mit einem Rucksack besser meistern. Der Monwolker lässt sich aber auch zum Fahrradanhänger oder Lastenrucksack umbauen. Für mich ist das ein zweifelhaftes Unterfangen, da mir der Zeitaufwand zu groß ist und das Gesamtgewicht für mich nicht zu heben ist. Kai ist in diesem genannten Punkt nicht mit mir einer Meinung. Aber er würde wahrscheinlich auch nicht verraten, wie viel Gewicht er in dem Video auf dem Rücken trägt: für mich schaut es zu lässig aus. Aber …der Monowalker ist für Wanderer und nicht für Adrenalin abhängige Alpinisten oder Kletterer (außer man will seine Ausrüstung zu einem Basecamp transportieren….wofür der Monowalker perfekt ist) Also, für wen ist der Monowalker dann wirklich ? Ich würde sagen, für Langstrecken Wanderer, die 20 kg und mehr an Ausrüstung transportieren. Der Monowalker wird ihren Aktionsradius unermesslich erweitern und wird ihre Gelenke für eine lange Zeit schonen. Für jene wie mich mit bestehenden Beschwerden ist der Monowalker ein Glücksgriff. Ein Vorteil seiner Umbaubarkeit ist (auch wenn ich sie nicht nutze), dass er sich zerlegen lässt um ihn im Zug oder Bus zu verstauen. Dies macht ihn attraktiv für Weltenbummler. Für jene von Ihnen, die sich mehr mit dem Felsklettern, Höhlen Klettern, Tauchen, Fischen ( in England ein sehr populärer Sport) Fotografieren beschäftigen ist der Monowalker eine gute Möglichkeit um schwere Ausrüstung in unwegsames Gelände zu transportieren, was den Aktionsradius enorm erweitert. Man kann den Gedanken auch weiter spinnen und professionelle Einsätze durchdenken: Geologen, Filmcrews, Mediziner etc. könnten den Monowalker gut gebrauchen. Auch für kurze Streckeneinsätze wäre der Monowalker denkbar – aber dann wird er wohl eine recht teure Sackkarre oder Schubkarre. Der Preis? Hmm… ein Teelöffel voll Zucker zuerst: Menschen haben sich viele verschiedene Methoden und Mittel erdacht um sich Freiraum zu schaffen, ihre Freizeit zu gestalten und jede Art von Outdoor Ausrüstung ist teuer. Nehmen wir nur ein Beispiel: das Mountainbike. Man kann hierfür 1000-2000-5000 € ausgeben oder auch noch mehr. Ein hochwertiger Rucksack kostet so um die 150-300 €. Hier ist der Preis für Deine Heilung: in diesem Zusammenhang sieh dir vorab die Technik dieser Maschine an. Ich halte den Preis für gerechtfertigt. Und was sind Dir zudem Deine Knie und der Rücken Wert? Siehe den Preis des Monowalkers als Investition in ein Stück Freiheit oder als Preis für die Verlängerung der Lebensfreude an. Paul Lewis, Switzerland 5th of May 2011

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