MONOWALKER
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Wie alles anfing:

2008: Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung- eine Woche soll es nur mit meiner Frau, ohne unsere Kinder in die Schweizer Berge gehen. Wir wollen den Aletschgletscher entlang wandern und uns der Faszination dieses gewaltigen Eisstroms aussetzen.

Wir wollen Natur pur erleben, im Zelt schlafen, mit Proviant bestückt abends kochen und unabhängig sein. Meine Frau ist aber nicht in der Lage Ihre Ausrüstung bestehend aus Isomatte, 3-Jahreszeiten Schlafsack, Verpflegung, Wasser und Bekleidung selber zu tragen und macht mir einen genialen Vorschlag:

Schatz, Du trägst alles!“

Dieser Vorschlag hört sich zunächst verrückt an, doch er spornt auch an. Besser vorab das Gehirn malträtieren als später den Rücken mit 28 kg Ausrüstung zu belasten. ( es wurden dann mit Wasservorräten 35 kg) Schon immer trieb mich der Gedanke, wie man mit einer Familie in alpinen Gebieten tagelang wandern kann ohne auf Berghütten oder Gasthäuser angewiesen zu sein. Manche haben es vorgemacht und sich mit Esel oder Pferd auf den Weg gemacht. Doch dort wo ich wandern möchte, kann ein Esel zum Problem werden. Sobald der Weg verblockt ist, Geröll und Schneefelder überwunden werden müssen oder gar kurze Kletterpassagen eingelegt werden ist das Tier als Begleiter ungeeignet. Den Esel mal eben schultern? Nein – mit Sicherheit nicht ! Mit dem Esel Zug fahren oder nach Korsika oder in die USA fliegen? Nein – auch das nicht.

Der moderne Mensch will den Alltag hinter sich lassen, sich autark fern ab von zivilisatorischen Einflüssen in der Natur bewegen. Wer im Winter reist, kann auf die Pulka (Ausrüstungsschlitten) zurückgreifen und diese mit Schneeschuhen oder Skiern ziehen. Auch kann ein Rudel Huskies -wenn man es beherrscht- von Nutzen sein um die Ausrüstung durch verschneite Wälder zu ziehen. Doch was ist mit Sommer Touren?

Im Alltag schieben wir Kinder im Kinderwagen und ziehen sie in Kinderanhängern hinterm Fahrrad her. Unser mobiles Büro findet im Business Trolley Platz. Der Radreiseanhänger nimmt für Expeditionen Wasser und Ausrüstung auf. Im Supermarkt benutzen wir den Einkaufswagen, im Flughafen den Kofferkuli und Tante Else geht mit ihrem Hacken –Porsche zum Einkaufen.

Doch warum trägt der Mensch noch seine Wanderausrüstung auf dem Rücken anstatt sie hinter sich her zu ziehen? In Harpe Kerkelings sehr schönem Erlebnisbericht über seine Pilgerreise nach Santiago de Compostella klagt dieser immer wieder über seinen schweren Rucksack. Wie ihm geht es wohl so vielen Wanderern und Pilgern.

Nach einwöchiger Bauzeit wurde pünktlich zur Abreise der Prototyp eines einrädrigen Wanderanhängers fertig. Zweirädrige Konstruktionen hatte ich bereits schon einmal im Vorfeld gebaut und getestet und für untauglich befunden. Zwei Räder laufen auf verblockten Wegen schlecht und schränken den Wanderer über das Gurtgeschirr in seinem Bewegungsablauf ein. Ein kurzer Test am Berg hinterm Haus musste genügen und los ging es in die Schweizer Berge. Auf dem Wanderanhänger war nun die gesamte Ausrüstung von meiner Frau und mir in einem Rucksack untergebracht. Aufgeschnallt waren drei Rollen mit den Isomatten und dem Zelt. Sie selbst trug lediglich einen 35 Liter Rucksack mit ihrer Bekleidung. Sollte der Trailer zusammenbrechen, so konnte ich zur Not den Rucksack schultern und ggf. noch bis zur nächsten Bergbahn laufen. Die Tour am Aletschgletscher wurde zum einmaligen Erlebnis für uns beide. Der Trailer übertraf meine Erwartungen.

In den letzten 4 Jahren habe ich den Monowalker nebenberuflich produziert und das Jahr 2013 als Entwicklungsjahr genutzt, um nun Ihnen - als Reisende - eine Produktpalette zu offerieren, die in ihrer Konzeption einzigartig ist und Ihnen das Fortkommen in der Welt versüßen soll. Um Ihnen einen kurzen Einblick in meine berufliche Laufbahn und technische Hintergründe zu geben, hier ein kurzer Überblick:

Meine Leidenschaft galt seit meiner Jugend dem Fahrrad und so habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Die Erfahrung, die ich in der Fahrradindustrie in den letzten 20 Jahren gesammelt habe, konnte ich nun in die Produktion der Monowalker Modellpalette einbringen. Wobei meine technischen Ansprüche sehr hoch sind und daher das Endprodukt bis ins Detail sehr präzise gefertigt wird. Die Monowalker Modellpalette wird – bis auf zwei Ausnahmen – in Deutschland gefertigt, da ich gerade bei einem solchen Projekt der Meinung bin, dass kurze Wege= geringer CO2 Ausstoß wichtig sind und wie sich zeigt, eine Produktion zu großen Teilen in Deutschland möglich ist. Den kürzesten und zugleich mit längsten Weg hat die Holzplattform. Sie besteht aus 30-lagigem Segelflugzeug Birken Sperrholz, welches wasserfest verleimt ist. Das herkömmliche Multiplex mit 10 Lagen Furnier ist für ein solches Projekt nicht geeignet. Leider bekommt man solche Rohstoffe nur in Finnland. Dafür ist der Fräsbetrieb mit CNC Fräsmaschine in Kirchzarten vor Ort.

Auch ich komme an Taiwan als Produktionsstandort nicht vorbei: die Griffaufnahme, Lenkeraufnahme ( CNC Alufrästeile aus Al 6061) und die Monowalker Trispoke Laufräder lassen sich nicht zu vertretbaren Preisen in Europa fertigen. Hier kann ich auf zuverlässige Partner zugreifen, mit denen ich bereits als Produktmanager und Qualitätscontroller in der Fahrradindustrie zu tun hatte.

Besonderes Augenmerk habe ich auf die Laufrad Steckachsen gelegt. Diese werden per Kugelsperrbolzen in Hülsen arretiert, sodass ein Ein-und Ausbau werkzeuglos durchgeführt werden kann. Hier kann mir ein Zulieferer aus dem Rennrollstuhlsport Achsen und Achsaufnahmen liefern, welche eine Toleranz von 2/100 mm aufweisen. Damit ist ein „spielfreier“ Lauf der Räder möglich. Diese Präzision sucht ihresgleichen bei Anhängern anderer Hersteller.

Ich Danke sehr Peter Hornung, der mit seinem www.hinterher.com Lastenanhänger zum einen ein tolles und vielseitiges Anhänger Projekt ins Leben gerufen hat, zudem aber viel Zeit und Erfindungsreichtum in eine spielfreie Deichsel und Deichseaufnahme gesteckt hat, die ich für den Monowalker Radreiseanhänger und Shoppingtrailer exklusiv verwenden darf. Das geniale daran: ein an der Deichselaufnahme befestigter Ständer dient in seinem Drehpunkt gleichzeitig als Exzenter und fixiert beim Einklappen die Deichsel, sodass diese spielfrei in der Aufnahme sitzt. Die Produktion dieser Komponenten liegt bei www.weber-products.com , die mit ihrer patentierten Weber Kupplung zudem State-of-the-Art im Kinderanhänger Business sind.

Ohne den unermüdlichen Einsatz meiner Grafikerin Bina-Witte Jekel http://www.kokole.de/ ( Webdesign und Shopgestaltung mit Joomla und Virtuemart ) und meines Sohns Tim ( Webdesign) wäre die Umsetzung und Verbreitung meiner Ideen im World-Wide- Web nicht möglich gewesen.

Für die Übersetzung ins Englische zeichnet sich meine Tochter Laura verantwortlich ( Englisch Studium sei Dank), sodass auch Kunden in Australien und USA in den Genuß meiner Produkte kommen können.

Für unermüdliches Zuhören und Rat geben haben sich Andreas Deutsch und Andreas Eicker http://www.eisystems.de/ einen besonderen Dank verdient.

Kai Fuchs




Nun zu mir - Kai Fuchs- Jahrgang 1968:

  • Produkt Manager bei www.simpel.ch - Velo Hersteller für Touren und Stadtvelos in der Schweiz
  • 7 Jahre Repräsentant und Vertriebsmann von Bike Friday USA ( Reisefalträder und Tandems) www.bikefriday.com
    Montage,Vertrieb & Marketing für Europa
  • Inhaber des Freiburger Fahrradladens „Velo Doctor“
  • Team Mechaniker Team Focus, Laufradbauer für TUNE
    Sollten Sie Projekte haben, die Sie technisch umgesetzt haben möchten, so kann ich als technischer Zeichner ( Solidworks) Ihr Projekt professionell umsetzen und auf einen Pool von Fertigern und Rohstofflieferanten zugreifen.


 
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