Expeditionen

Expeditionen führten Menschen schon immer an die Grenzen des machbaren.
Abenteurer und Wissenschaftler durchqueren abgelegenste Regionen der Erde – von den Weiten Islands über die Atacama Wüste bis hin zur Tundra Skandinaviens – oft fernab jeglicher Zivilisation, weit entfernt vom nächsten Versorgungspunkt.

Forschungsexpeditionen arbeiten dabei ggf. mit temporären Base Camps, von denen aus Messungen, Probenentnahmen oder Langzeitbeobachtungen durchgeführt werden.

Das eigentliche Problem: Die Last und der Mensch mit seiner limitierten Kraft. Expeditionsteilnehmer tragen alles, was sie zum Überleben und Arbeiten benötigen – je nach Länge der Expedition auch mit Trägern:

  • Zelt (oft Mehrpersonenzelte bei Expeditionen)
  • Schlafsack und Isomatte
  • Verpflegung für mehrere Tage oder Wochen
  • Wasser und Wasser-Aufbereitungssysteme
  • Kochausrüstung
  • wissenschaftliche Geräte
  • Kommunikationsgeräte
  • Computer & Solar Panels

In der Praxis entstehen so Ausrüstungslasten weit über den empfohlenen 30 % des Körpergewichts hinaus (mehr dazu hier) ***– eine Gewichtsgrenze, die unter Expeditionsbedingungen regelmäßig überschritten wird.

Die Belastung ist vergleichbar mit militärischen Märschen: Lange Distanzen, schwieriges Gelände, extreme klimatische Bedingungen. Zu wenig Ausrüstung bedeutet jedoch möglicherweise das Scheitern der Expedition oder Einschränkung der Autarkie. Denn die Natur und das Wetter hält immer Überraschungen bereit.

Der limitierende Faktor ist der Mensch. Rucksacksysteme sind technisch ausgereift –doch sie lösen das grundlegende Problem nicht:

Der Mensch trägt (in westlichen Nationen) die Last über wenige Kontaktpunkte: Schultern und Hüfte. Die Verteilung der Last nach vorne – mit Taschen im Bauch/ Brustbereich ist eine tolle mögliche Option – und erweitert den Zugriff auf schnell benötigte Ausrüstung.Der Druck auf Muskeln, Gelenke und Durchblutung steigt beim Rucksack mit jedem Kilogramm

Auch das beste Tragesystem kann nicht verhindern, dass:

  • Ermüdung schneller einsetzt
  • Beweglichkeit eingeschränkt wird
  • Energieverbrauch massiv steigt
  • Verletzungsrisiken zunehmen

Der Monowalker Fatmate verschiebt das Limit

Der Monowalker Fatmate ist ein faltbarer, geländegängiger, einspuriger Expeditionsanhänger, der einen Großteil der Last vom Körper weg verlagert. 50–70 % der Ausrüstung werden auf den Monowalker Fatmate übertragen.Zelt, Verpflegung, wissenschaftliche Technik und Ausrüstung rollen hinter den Expeditionsteilnehmern her –stabil, energieunabhängig und zuverlässig auch im anspruchsvollen Gelände. Er ermöglicht es, mehr Ausrüstung effizienter und mit weniger körperlicher Belastung zu bewegen – ohne auf motorisierte Systeme angewiesen zu sein.

Der Monowalker Carbon SL-X Packframe zieht über den Hüftgurt den Monowalker Fatmate

Eine Schlüsselrolle kann unser LB XTR 80 Packsack spielen: Er dient – losgelöst vom Carbon Tragegestell – als Packsack auf dem Monowalker Fatmate. Das Ausrüstungsgewicht rollt auf dem Monowalker. Im Basecamp bleibt der Monowalker Fatmate stehen, der Monowalker LB XTR 80 Packsack mutiert mit dem Monowalker Carbon Packframe zum vollwertigen 80 l Expeditions-Rucksack. So steht einer Gipfelbesteigung, einem Klettersteig mit Gipfelübernachtung usw. nichts mehr im Weg.

Ja, es gibt topografische Limits für den Monowalker Fatmate, aber das ist eine Frage der Planung. Der Monowalker Fatmate hat bei extremer Zuladung >45 kg sowie sehr steilen Wegen bergauf oder Kletterpassagen oder extrem verblockten Wegen mit großen Felsen in Schluchten sein Limit erreicht – bzw. der Mensch stößt an seine Grenzen. Aber – und das ist das Besondere: der LB XTR 80 Packsack kann am Monowalker SL-X Carbon Packframe befestigt werden und auf dem Rücken getragen werden. Der Monowalker wird zusammengefaltet und an der Hand mit 10 kg Eigengewicht getragen. So kann eine schwierige Passage überwunden werden.

Benefits für Expeditionen

  • deutlich reduzierte körperliche Belastung über lange Distanzen
  • mehr Reichweite und längere Einsatzdauer
  • höhere Effizienz bei Transport und Aufbau von Base Camps
  • mehr Energie für Forschung
  • reduziertes Verletzungsrisiko durch Überlastung
  • autarker Einsatz ohne Energiebedarf oder Infrastruktur
  • modulares Gepäck-Konzept ermöglicht verschiedene Transportformen
  • Der Monowalker Carbon SL-X Packframe kann zusätzliche Ausrüstung aufnehmen
  • Der Monowalker LB XTR 40 Packsack  & LB XTR 80 Packsack passen auf den Monowalker Fatmate als Packsäcke oder sind am Monowalker SL-X Carbon Packframe als Rucksäcke verwendbar

 

Monowalker