Militär

Aufgrund von Einsatzsituationen oder begrenzten Transportkapazitäten militärischer Einheiten sind Soldaten häufig auf ihre persönliche Mobilität angewiesen, um ihre Ausrüstung zu transportieren. Das Tragen von Lasten durch Soldaten, stellt einen wichtigen Aspekt militärischer Operationen dar, der in bestimmten Situationen kritisch werden kann. Eine Überladung mit Munition und Ausrüstung kann zu übermäßiger Erschöpfung führen und die Kampffähigkeit beeinträchtigen. Militärhistoriker führen zahlreiche Beispiele an, in denen schwere Lasten direkt oder indirekt zu Leistungsminderungen, vermeidbaren Todesfällen und verlorenen Schlachten beigetragen haben. Die Erfahrungen britischer Truppen im Falklandkrieg (1982) und US-amerikanischer Truppen in Grenada (1983) und Afghanistan (1999–2010) verdeutlichen, dass die Überladung von Truppen auch in der modernen Kriegsführung ein relevantes Problem darstellt.

Da das durchschnittliche Körpergewicht eines Soldaten etwa 75 kg beträgt, entspricht die mitgeführte Ausrüstung im Marsch nahezu dem eigenen Körpergewicht. Selbst bei Patrouillen beträgt die Last noch etwa 48 kg.

Diese Berechnungen berücksichtigen jedoch nicht alle zusätzlich mitgeführten Ausrüstungsgegenstände, wie beispielsweise Ersatzbatterien für Funkgeräte, 40-mm-Granaten oder zusätzliche Munition. In Einsätzen wie in Afghanistan führten Soldaten häufig sieben bis acht Magazine mit 5,56-mm-Munition sowie zusätzlich etwa 200 Schuss 7,62-mm-Munition mit sich, wodurch das tatsächliche Gesamtgewicht häufig über den hier angenommenen Werten lag.

Die Auswirkungen dieser Belastung sind erheblich. Aus taktischer Sicht führt das hohe Gewicht zu einer deutlichen Einschränkung der Beweglichkeit, insbesondere in schwierigem Gelände, bei hohen Temperaturen oder in großer Höhe. Darüber hinaus können langfristig gesundheitliche Folgen auftreten, darunter muskuloskelettale Überlastungen und Verletzungen, die in zahlreichen militärmedizinischen Studien dokumentiert wurden.

Auch die Streitkräfte sind vom demografischen Wandel und Fachkräftemangel betroffen. Gleichzeitig steigt die individuelle Ausrüstung moderner Infanterie durch zusätzliche Energieversorgung, Sensorik, Kommunikationssysteme und Drohnen. Diese erhöhte Last stellt eine wachsende Herausforderung für die Mobilität der Soldaten dar.

Zwar können motorisierte oder autonome Systeme die Last teilweise übernehmen, doch erhöhen moderne Aufklärungsmittel – insbesondere Drohnen – die Verwundbarkeit solcher Plattformen durch ihre größere Signatur. Dadurch gewinnt die Frage der effizienten Lastverteilung innerhalb kleiner, beweglicher Infanterieeinheiten zunehmend an Bedeutung.

Kernaussage: Das Problem ist selten fehlende Muskelkraft oder mangelndes Training des Soldaten und der Soldatin – es ist die kumulative Belastung (Wirbelsäule, Knie, Hüfte, Füße) über Zeitraum-x.

Konsequenz: Die Leistungsfähigkeit des Soldaten und der Soldatin wird primär durch die getragene Last begrenzt. Egal welches Rucksack Tragesystem man im Markt wählt, der Mensch ist mit diesen hohen Lasten- egal wie sie verteilt sind am Körper – nur temporär einsatzfähig. Alle relevanten Faktoren – Energieverbrauch, Bewegungsökonomie, Verletzungsrisiko und Gefechtsleistung – verschlechtern sich signifikant mit steigender Last, die sich am Mann/ der Frau  befindet.

Die effektivste Maßnahme ist daher nicht die Optimierung des Tragesystems, sondern die Reduktion bzw. Auslagerung der Last.

Konsequenz: Soldaten benötigen nicht nur leichtere Ausrüstung, sondern Systeme, die Last vom Körper entkoppeln.

Analog mobility Systems: rollende Last, ohne Motor und Energieversorgung, ohne Signatur gewinnen deshalb wieder an Relevanz.

Ein einspuriges, schnell faltbares System im Design des Monowalker Fatmate Expeditionsanhänger kann insbesondere für Aufklärer, Fallschirmjäger und Gebirgsjäger die operative Reichweite, Autonomie und Einsatzbereitschaft am Ziel erhöhen .

Der neue kompakt faltbare Monowalker Fatmate adressiert dieses strukturelle Problem direkt: statt die gesamte Last auf Wirbelsäule und Gelenken zu tragen, wird ein Großteil der Ausrüstung auf einen einspurigen, geländetauglichen, faltbaren, einrädrigen rollenden Expeditionsanhänger übertragen, der sich auf Expeditionen weltweit bewährt hat. Er kann insbesondere für Aufklärer, Fallschirmjäger und Gebirgsjäger die operative Reichweite, Autonomie und Einsatzbereitschaft am Ziel erhöhen – vorausgesetzt, die Anwendung wird konsequent als Pre-Combat Mobility / Range Extension verstanden

  • Die Last wird hierbei um 50-70% auf den Expeditionsanhänger übertragen und rollt hinter dem Soldaten – lautlos, energieunabhängig und ohne zusätzliche Signatur.
  • Die Z-Geometrie des Monowalker Fatmate erzeugt ein sich selbst stabilisierendes hinterher rollen auch mit schwerer Last. Die Hände werden zur Stabilisierung nur bedingt benötigt.
  • Mit dem Monowalker Carbon SL-X Packframe wird der Monowalker Fatmate über den Hüftgurt gezogen
  • Damit dem Monowalker Fatmate im Einsatz nicht die Luft ausgeht kommt der 4” breite VeeTire Mission Command Reifen zum Einsatz. Es ist für jedes Gelände gemacht. Die Gummimischung ist leicht rollend und perfekt abgestimmt für lange Strecke. Sein sich schnell selbst reinigendes Profil findet zuverlässig Halt auf Sand, Geröll und Waldwegen. Dank integrierter Kevlar Protection werden die meisten Dornen, scharfkantigen Steine und Splitter zuverlässig abgewehrt.
  • Zusätzlich statten wir den Monowalker Fatmate mit dem Tannus Armour Anti-Platt-System Dieser hochwirksame Pannenschutz wurde unter realen Extrembedingungen getestet: Die Schweizer Abenteurerin Sarah Marquis durchquerte über mehrere Monate die australische Wüste – mit dem Monowalker fatmate und Tannus Armour. Unter Hitze und rauem Terrain bewährte sich das System dort, wo Ausrüstung nicht versagen darf. Das Ergebnis: maximale Pannensicherheit für jeden Einsatz – bei nur 250 g zusätzlichem Gewicht.

Der Monowalker ist kompakt gefaltet mit nur 10 kg Eigengewicht und einer Länge von 110 cm auch für Fallschirmjäger kompakt genug und nach der Landung sofort einsatzbereit.

Er sieht sich als ideale Ergänzung zu unmanned ground vehicles (UGV) und ist das back-up wenn moderne Technik versagt und überlebenswichtige Ausrüstung des Soldaten transportiert werden muss.

 

Transport von:

  • Drohnen und Steuerungstechnik
  • Drohnen Abwehrtechnik
  • Ausrüstung
  • Verpflegung
  • Medizinische Ausrüstung, faltbare Rettungstrage
Monowalker