You need the best material, because you are the engine!
Diese Aussage begleitet mich schon mein ganzes Leben und hat seinen Ursprung für mich in der Fahrradbranche, in der ich seit 35 Jahren tätig bin. Beste Technik, die mich am effektivsten voranbringt und die langlebig ist. Mein Anspruch ging so weit, dass ich meine ersten Schritte in der Fahrradbranche im Rahmenbau begann, um eigene Rahmen zu entwickeln und zu bauen. Die Grundkenntnisse des Rahmenbaus habe ich gelernt – die Entwicklung eines eigenen Rahmens sollte mit dem Monowalker jedoch erst 30 Jahre später erfolgen.
Mein Weg führte mich später über den Fahrradeinzelhandel in die Fahrradindustrie, wo ich als Produktmanager und Qualitätscontroller in Osteuropa und Asien Fahrrad- und Rahmenproduktionen leitete und deren Qualität überwachte.
Als meine damalige Partnerin sagte: „Schatz, wir gehen wieder wandern – mit Zelt, Schlafsack und Verpflegung“, und anmerkte, dass sie nach der Geburt von zwei Kindern nicht mehr so schwer tragen kann, war klar: „Ich kann nicht die Last für zwei tragen.“ Ihr Satz „Du trägst alles“ motivierte mich jedoch, mir darüber Gedanken zu machen.
Natürlich war ich – wie so viele – schnell bei Esel und Packziege als Transporthilfe. Aus Erzählungen weiß ich jedoch, dass das Wandern mit Tieren zwar reizvoll, aber auch anstrengend sein kann. Also schaute ich mir die Travoy an – gezogene Packrahmen bestehend aus aus zwei Stangen, wie sie von den nordamerikanischen Prärie-Indianern genutzt wurden.
Der Monowalker ist im Prinzip eine moderne Travoy. Nur dass die Last von einem Rad getragen wird. Zwei Stangen und ein Rad allein führen jedoch nicht zum Ziel, da sich das geladene Gewicht bei geraden Stangen um die virtuelle Achse drehen möchte. Die Z-Geometrie des Monowalkers hingegen ist der Form einer Essgabel nachempfunden und sorgt dafür, dass das Gewicht stabil auf dem Hüftgurt ruht, ohne wegzukippen.
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