Sarah Marquis
Angetrieben von ihrer Mission, den Menschen wieder mit der Natur zu verbinden, begibt sich diese Schweizerin auf lange Solo-Wanderungen. Seit über 25 Jahren faszinieren sie ausdauernde Abenteuer, die sich über tausende Kilometer, Monate und Kontinente erstrecken. Sie reist allein und zu Fuß durch die abgelegensten Regionen der Welt. National Geographic ernannte sie 2014 zur „Abenteurerin des Jahres“. Durch ihre Bücher und Vorträge inspiriert sie Menschen weltweit, sich auf eigene Abenteuer einzulassen und ihre innere Stärke zu entdecken.
„Man wächst, indem man seine Komfortzone verlässt.“
Dieser Satz, den Sarah Marquis auf Instagram postete, während sie den tasmanischen Regenwald durchquerte, bringt ihre Philosophie auf den Punkt. Mit nichts als ihrem Gepäck durchwandert sie seit dem Jahr 2000 die Erde – Schritt für Schritt.
Zusammengezählt haben ihre Expeditionen sie einmal um den gesamten Globus geführt.
Ihre längste Reise dauerte drei volle Jahre, in denen sie 16.000 Kilometer durch sechs Länder zurücklegte. In ihrem zweiten Buch „Allein durch die Wildnis– 1.000 Tage zu Fuß von Sibirien nach Südaustralien“ nimmt sie ihre Leser mit auf dieses außergewöhnliche Abenteuer.
Marquis bevorzugt es, abseits der ausgetretenen Pfade zu wandern, sich durch abgelegene Regionen zu kämpfen, wochenlang mit niemandem zu sprechen und sich allein auf ihren Instinkt zu verlassen. Eine Reise nach Neuseeland mit Anfang 20 beschreibt sie als ihre erste echte Begegnung mit der wilden Natur – eine Erfahrung, die sie „aus nächster Nähe“ erlebte. Einen Monat verbrachte sie im Abel-Tasman-Nationalpark – ohne Vorräte. Spätere Abenteuer umfassten Kanutouren durch den Algonquin Provincial Park in Kanada, Camping in Patagonien und den berühmten Pacific Crest Trail in den USA. Im Jahr 2000 durchquerte sie die USA in vier Monaten zu Fuß, 2002/2003 durchwanderte sie Australien in 17 Monaten und legte dabei 14.000 Kilometer zurück. 2006 durchquerte sie die Anden Südamerikas in acht Monaten. Im selben Jahr folgte sie einem Teil der Anden von Chile bis zum Machu Picchu – eine 7.000 Kilometer lange Strecke, die zuvor ihr Bruder begangen hatte und der entlang der Route Wasserstellen eingerichtet hatte.


